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Seit vielen Jahren konzentrieren Unternehmen ihre Anstrengungen darauf den Einsatz von Technologien, Maschinen und Materialien zu optimieren, um Kosten zu sparen und Leistungsfähigkeit zu steigern. Heutzutage ist die Technologie alleine aber nicht mehr ausreichend, um wettbewerbsfähig zu sein und die Unternehmensleistung wird immer stärker abhängig vom Human Ressource Management.

Wie die Automatisierung eine natürliche Quelle für die Optimierung der Produktion in der Vergangenheit war, so erscheint die menschliche Arbeitskraft heute als selbstverständliche Ursache für Flexibilität und Reaktionsfähigkeit. Diese Entwicklung führt uns dazu Aktivitäten und Funktionen des Prozessmanagements neu zu überdenken und von technologiebasierten zu wissensbasierten Prozessen über zu gehen. Wenn man Menschen als die Basis von Unternehmensleistungen betrachtet, dann macht dies eine präzisere Formalisierung von Know-How, Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten notwendig, um den Menschen in effizienter Weise in Prozesse einzubinden. In diesem Zusammenhang verfolgt das Virtue „Knowledge and Competence Management" das Ziel, den Menschen und seine Arbeitskraft besser in den Produktionsprozess zu integrieren.

Vorgesehen sind zwei Hauptachsen der Forschung:

  • Wissensnutzung und -wiederverwendung, vor allem durch Erfahrungsauswertung und Lessons-Learned-Prozesse
  • Integration von Human Ressourcen in Simulation und Planung durch Kompetenzmodelle

 

Anwendungsfelder dieser Forschungsfelder sind unter anderem:

 

  • Human-Ressourcen-orientierte inhaltliche und zeitliche Planung
  • Simulation von manuellen Prozessen
  • Integration von Human Ressourcen in die Prozessmodellierung
  • Implementierung von Erfahrungswissen durch Feedback-Prozesse
  • Akzeptanz von ERP-Systemen
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